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Buserschliessung Ried

Im Sommer 2006 überraschte die Gemeinde Köniz mit dem Vorhaben, eine Strasse ins Ried zu bauen, um den Ortsbus so ins bereits überbaute Gebiet des Rieds führen zu können. Die Linienführung orientierte sich an der alten, noch gültigen Planung aus dem Jahr 1978 und hätte damit die Kleinzoo-Idylle beim Bauernhof Guggisberg zunichte gemacht. Die APW und der Ortsverein Niederwangen fanden den Bau der Strasse angesichts des laufenden Wettbewerbs Ried zu diesem Zeitpuntk widersinnig und hätte wenn schon eine Linienführung über den Schalenholzweg begrüsst. Auf einen an der Aussprachesitzung vorgelegten Kompromissvorschlag wollte die Gemeinde Köniz nicht eintreten. Die APW und die Anstösser reichten deshalb eine Einsprache gegen das Vorhaben ein. Schliesslich lenkte die Gemeinde Köniz ein. Die Kompromissvariante wird nun ein Jahr (und viele APW-Arbeitsstunden) später gebaut. Das AGR des Kantons Bern hat inzwischen die Änderung der Überbauungsordnung Ried genehmigt.

Das Könizer Parlament hat am 4. Mai 2009 mit 21 zu 19 Stimmen dem Kredit vom 440'000 Franken zum Bau der Busspur Ried gemäss Kompromissvariante zugestimmt. Auf den Bau von Wartehäuschen wird verzichtet, dafür prüft die Gemeinde die Verschiebung der Haltestelle Schwendi in Richtung Brüggbühl, wodurch das Ried sinnvollerweise eine zweite Haltestelle bekommen würde. Die Busse der Linie 29 sollen ab Dezember 2009 durch das Ried fahren.


blau: Variante Gemeinde
rot: Variante APW
Grün: Kompromissvariante

  Einsprache Buserschliessung.pdf (138 kb)

  Stellungnahme Gutachten.pdf (107 kb)