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Juch / Hallmatt

Das Arbeitsgebiet Juch / Hallmatt hätte nach den Vorstellungen der Gemeinde Köniz zu einem Arbeitsplatzschwerpunkt entwickeln sollen. Die Steuerung dieser Entwicklung erweist sich als schwierig: Inzwischen prägen Fachmärkte wie das Bauhaus und Autoverkäufer das Bild. Zwischen der Hallmattstrasse und der Autobahn liegt ein grosses Gebiet brach, das die Migros als strategische Reserve behandelt. Ausserdem scheinen Köniz und Bern in diesem gemeinsamen Entwicklungsgebiet Rücken an Rücken zu agieren. Für die APW muss dem Juch / Hallmatt vor allem aus verkehrlicher Sicht Beachtung geschenkt werden. Die Stadt Bern schafft in Juch / Hallmatt, im ehemaligen Grubengebiet Rehag, an der Riedmoosstrasse, in Niederbottigen und in Brünnen über die Nutzungsplanung laufend Fakten mit Folgen für Niederwangen: Die Umfahrung Niederbottigen ist gebaut, der Ausbau der Strasse durchs Bottigenmoos im Gange. Bereits vor der Eröffnung des Einkaufszentrums Westside hat der Verkehr auf dieser tangentialen Achse stark zugenommen. Aus Sicht der APW wäre eine Strassenverbindung vom Kreisel beim Bauhaus in Moos und der Rückbau der Riedmoosstrasse sinnvoll. Ausserdem muss das Tram nach Niederwangen als Option möglich bleiben. Abweichungen von der Überbauungsordnung, welche Bern relativ grosszügig gewährt, könnten diese Anliegen längerfristig stark erschweren. Die APW will vermeiden, dass der Ausbau der Niederbottigen- und Riedmoosstrasse zum Anreiz für die Spange Schliern – Köniz – Niederwangen wird. Eine solche Tangentialverbindung darf nicht durch die Hintertüre entstehen, sondern soll wenn schon das Resultat übergeordneter planerischer Überlegungen und Entscheide sein.


Tangentialverkehr auf der Riedmoosstrasse